Chorleiter Burkhard A. Schmitt

Burkhard A. Schmitt...

...studierte von 1982 – 1987 Musik für das Lehramt an Gymnasien in Mainz, danach absolvierte er von 1990 bis 1993 den Diplomstudiengang für Chorleitung Abschluss (künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung) an der Kölner Musikhochschule. Weiterführend besuchte er Meisterkurse u.a. bei Frieder Bernius und Sergiu Celibidache.
Seit 1993 ist er Leiter des Konzertchores Wirges, und er gewann mit seinem Kammerchor „Rheinisches Vokalensemble“ u.a. beim internationalen Chorwettbewerb in Darmstadt 1995 den 1. Preis. Seit 1997 leitet Schmitt den Städtischen Musikverein in Lippstadt. Er wurde 1999 zum Städtischen Musikdirektor ernannt. Lehraufträge an verschiedenen Orten ergänzen seine musikalischen Aktivitäten.

Gastdirigente führten ihn nach Polen (Beethovenfest Oppeln und Danzig), Ägypten (Opernhaus Kairo), Österreich (Schubertkirche Wien und Dom Salzburg), Dresden, Rom u.a.

Schmitts Programme enthalten naturgemäß die großen Werke der musikalischen Tradition (Brahms, Verdi, J. S. Bach, Dvorak, Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Haydn, Händel und Beethoven), daneben aber nicht selten auch wenig bekannte Kompositionen. Hier sind zu nennen Schumanns „Nachtlied“ und "Requiem", Händels Oratorium „Jephta“ und auch die seltene Chorfassung von Haydns „Die sieben letzten Worte“, Tippett „A child of our time“, Poulenc „Gloria“, und Bernsteins "Chichester Psalms".

Eine Rezension (in „Der Patriot“ am 30.3.2004 über „Die Jahreszeiten“ von Haydn) fasst Schmitts Leiterqualitäten exemplarisch zusammen: „...ein solches Dirigat bringt dann wunderbar sensible Schattierungen und immer einleuchtende Übergänge, etwa zu den Fugen. Zudem fühlen sich alle Beteiligten bei ihm sicher, kommen selbst über leiseste Irritationen schnell hinweg. Den Chor hatte Burkhard Schmitt also bestens präpariert. Dass das Orchester der „Neuen Philharmonie Westfalen“ ihm bei den bekanntermaßen nur wenigen Proben so konzentriert folgen und seinem insgesamt kammermusikalischen Konzept im Dynamischen so überzeugend nachgehen würde, und das in allen Orchestergruppen, das verdient besondere Anerkennung und beweist die Schmitt’sche Überzeugungsfähigkeit.“
Im Jubiläumsjahr 2005 dirigierte Burkhard Schmitt als Festkonzert zum 100jährigen Bestehen des Städtischen Musikvereins Beethovens Chorfantasie, die 5. Sinfonie und den Schlusschor aus der 9. Sinfonie, ein Werk, das in Lippstadt seit 1961 nicht mehr erklungen war.

Seit Jahren leitet Schmitt sinfonische Konzerte im Rahmen der Konzertsaison als Gastdirigent verschiedener Orchester, so unter anderem der Bochumer Sinfoniker, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, der Neuen Philharmonie Westfalen und des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode und der Karlsbader Sinfoniker (Tschechien).

Burkhard Schmitts hoher musikalischer Anspruch und seine auf hohem künstlerischen Niveau stehenden Interpretationen bringen ihn in die glückliche Lage, regelmäßig mit bedeutenden Gesangssolisten zu konzertieren, so u.a. mit Camilla Nylund, Marietta Zumbült, Annette Küttenbaum, Franz Josef Selig, Reginaldo Pinheiro, Max Ciolek, Ulf Bästlein, Jens Hamann.
Musikalische Partner bei Sinfoniekonzerten waren die Solisten Wolfgang Wengenroth, Matthias Kirschnereit, Klaus Sticken, Jan Adamus, Florian Uhlig und Giuliano Sommerhalder.