Hochromantische Selbst-Suche
Konzertchöre bringen „Peer Gynt“ ins Stadttheater Lippstadt
An die 200 Sängerinnen und Sänger, drei professionelle Gesangs- und Sprachsolisten, ein nahezu ausverkauftes Stadttheater: Die Konzertchöre aus Lippstadt und Hamm haben am Sonntagabend „Peer Gynt“ mit der Philharmonie Südwestfalen und Solisten auf die Bühne gebracht.
Zwischen Schwermut und Aufbruchstimmung
Das Notos Quartett interpretierte meisterhaft Werke von Mozart, Bartók und Brahms
Lippstadt – Kommunikation ohne Worte ist eine Kunst, die in erster Linie von geschulten Instrumentalisten beherrscht wird. Das am Sonntag in der Lippstädter Jakobikirche gastierende Notos Quartett verfügt über vier solcher Experten. Sie nutzen ihre Arbeitsgeräte, um Emotionen von innen nach außen zu transportieren. Daher besitzt die Musik des Berliner Ensembles in erster Linie die Funktion eines Transformators, der Emotionen in klingende Werke überführt.
„Ein sehr neugieriger und hungriger junger Mensch“
Lippstädter Musikdirektor Burkhard A. Schmitt gibt Einblicke in „Peer Gynt“
Die neue Saison ist noch nicht angelaufen, doch Burkhard A. Schmitt steckt schon mitten in den Vorbereitungen zur nächsten. „Es gibt etliches in den Planungen, was schon bis 2025/2026 reicht“, sagt der künstlerische Leiter des Städtischen Musikvereins Lippstadt. Über zu wenig Arbeit kann er sich auch zwischen den Spielzeiten nicht beklagen.